Sechs Fragen zu Hardware und Solidworks

Die sechs häufigsten Fragen zur idealen Hardware im Einsatz mit SOLIDWORKS

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Solidworks Ws


SOLIDWORKS ist eine unter Produktdesignern häufig eingesetzte CAD-Applikation, da sie bedienerfreundliche Werkzeuge für die Konstruktion, die Simulation, die Publikation und die Verwaltung der Daten anbietet. Somit deckt die Applikation sämtliche Aspekte des Produktentwicklungsprozesses ab und ermöglicht einen durchgehend integrierten Arbeitsablauf.

Mit folgenden Fragen sind unsere Experten bei der Wahl der idealen Workstation für SOLIDWORKS konfrontiert:


1. Verbessern mehr Prozessorkerne die Leistung von SOLIDWORKS?

Die Konstruktion und die Anwendung von Baugruppen in SOLIDWORKS nutzen nur wenige Prozessorkerne. Wichtiger dabei ist, dass Prozessoren mit einer hohen Taktfrequenz eingesetzt werden, sie liefern die beste Gesamtleistung für allgemeine Konstruktionsaufgaben. Bei Simulationen und Renderings nutzt SOLIDWORKS jedoch mehrere Kerne parallel für die Berechnungen. Hier kann durch Mehrkernprozessoren eine Leistungssteigerung erreicht werden.

2. Bedingt SOLIDWORKS eine Quadro Grafikkarte oder reicht auch eine GeForce?

Dassault Systèmes, der Entwickler von SOLIDWORKS, empfiehlt ihren Anwendern ganz klar eine professionelle Grafikkarte zu verwenden. Denn diese bietet klare Leistungsvorteile. Beispielsweise im Modus "Shaded w / Edges" übertrifft eine Low-End-Quadro die schnellste GeForce-Karte deutlich. Ausserdem ist der Einsatz einer professionellen Grafikkarte der einzige Weg, um offizielle Unterstützung für Funktionen wie Realview und Ambient Occlusion zu erhalten.

3. Wie viel Arbeitsspeicher ist notwendig?


Die Kapazitätsanforderung des Arbeitsspeichers hängt von der Anzahl und der Komplexität der Teile in der Baugruppe ab. Die Faustregel besagt, dass für SOLIDWORKS etwa 5 GB RAM benötigt werden, plus mindestens 20 Mal so viel wie die grösste Baugruppen-Datei, mit der gearbeitet wird. Das heisst, bei den meisten Nutzern werden zwischen 16 und 32 GB RAM benötigen, um SOLIDWORKS und verschiedene andere Anwendungen gleichzeitig nutzen zu können.

4. Hilft eine SSD, Baugruppen schneller zu öffnen und zu speichern?


SSDs sind viel schneller als herkömmliche Festplatten und reduzieren die benötigte Zeit beim Öffnen und Speichern von Baugruppen spürbar. Kleinere Assemblies hingegen sind normalerweise nicht I/O-gebunden, darauf hat deshalb die Geschwindigkeit des Speichers keinen bemerkbaren Einfluss. Aber im Allgemeinen ist die SSD umso nützlicher, je länger Sie zum Öffnen einer Baugruppe benötigen.

5. Benötige ich eine XEON Prozessor?


In der Vergangenheit waren XEON Prozessoren robuster als die Intel Core Prozessorreihe. Sind sie doch für den stabilen Einsatz in Servern konstruiert. Heute gibt es jedoch für Workstations kaum einen funktionellen Unterschied zwischen den beiden Intel-Produktfamilien. Darüber hinaus sind XEON-CPUs meist niedriger getaktet als die Core Prozessoren. Bei CAD-Anwendungen ist jedoch die Taktfrequenz ein entscheidendes Leistungsmerkmal.
Einzig wenn ECC-Memory für hochpräzise Berechnungen eingesetzt werden, bedingt dies die Verwendung eines XEON Prozessors.

6. Kann ich die Workstation übertakten (lassen)?


Grundsätzlich empfehlen wir es nicht professionelle Workstations zu übertakten. Die mögliche Leistungssteigerung steht oft nicht in Relation zu den Nachteilen die das Übertakten mit sich bringt. Man muss mit System-Instabilität, kürzerer Lebensdauer der Hardware und möglichen Datenungenauigkeiten rechnen. Die Übertaktung bedingt eine effizientere Kühlung, was oft mit grösseren Geräuschemissionen einhergeht.

Wenn Sie explizit eine Übertaktung für Ihre Anwendung wünschen, empfehlen wir Ihnen unsere Highend Gaming-PCs der Marke Joule Performance. Sie sind mit einer für Overclocking konzipierten Wasserkühlung und entsprechenden Komponenten ausgerüstet.

Die wichtigsten Eigenschaften der perfekten SOLIDWORKS Workstation

Die maximale Leistung und harmonische Workflows mit SOLIDWORKS können nur erreicht werden, wenn die Hardware optimal auf die Applikation ausgerichtet ist.
Nicht nur die Software-Lösung an und für sich entscheidet über spezifische Hardware-Anforderungen, sondern auch wie diese hauptsächlich genutzt wird.
Lesen Sie weiter, was die ideale Workstation für SOLIDWORKS auszeichnet.

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