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So werden Digital Signage Systeme zu Absatztreibern

Mit durchdachten Konzepten die Rentabilität steigern

Wenn Sie in Erwägung ziehen in Ihrem Unternehmen Displays beispielsweise zur Verkaufsförderung einzusetzen, werden Sie sich fragen, wann sich eine solche Investition bezahlt macht. Durch eine sorgfältige Analyse und Planung einer Digital Signage Lösung, lässt sich die Rentabilität maximieren und die Wirtschaftlichkeit im vorne herein konkret berechnen.

Visuelle Intervention

Digital Signage Displays sind ein Medium, das die Zielgruppe erreicht, während diese in Begriff ist etwas anderes zu tun. Ganz im Gegensatz zu Menschen die TV schauen, im Internet unterwegs sind oder auf ihr Smartphone schauen, blinkt ein Digital Signage Display dazwischen, während man eine Firma betritt, gerade den Lebensmittel-Einkauf tätig, in der Schlange vor der Kasse wartet oder wenn man sich mit Freunden im Café trifft. Auf den ersten Blick scheint dieser Umstand ein Nachteil zu sein, da sich das Medium erst die volle Aufmerksamkeit des Konsumenten holen muss.

Der Nutzen steht im Vordergrund

Mag sein, dass ein Display erst um die Aufmerksamkeit von Passanten buhlen muss, dafür kann er seine volle Wirkung im Kontext mit der Umgebung ausspielen. Denn das digitale Medium kann der Zielgruppe direkten und unmittelbaren Nutzen bringen. Beim Einkaufen können die Informationen eines Monitors beim Kaufentscheid unterstützen. Das digitale
Menu-Board im Restaurant erleichtert uns mit appetitlichen Bildern die Wahl. Als besonders hilfreich empfinden wir Displays, die uns den direktesten Weg weisen oder helfen, uns in einem Gebäude zu orientieren.

Die wertvollen Informationen von Screens beeinflussen uns in unserem Handeln. Der Grossteil der Neuwagenkäufer entscheidet sich für die Autofarbe, die der Wagen ihrer Wahl auf den stimmungsvollen Fotos des Prospektes oder im Werbespot hat. Bei Swarovski wird das Schmuckstück zum Verkaufshit, dessen stilvoll inszenierter Spot auf dem Screen neben der Vitrine läuft.

Analysieren der Abläufe

Entscheidend ist also festzustellen, was der Kunde gerade tut, um ihm über Displays die passende Unterstützung zu bieten. Die Digital Signage-Medien greifen in Prozesse ein und haben damit die Chance, die gegebenen Prozesse absatzfördernd zu optimieren.
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Spielen wir das am vereinfachten Beispiel eines Schnellimbiss Restaurants durch:

In einem Restaurant finden viele Prozesse statt. Wir identifizieren sie indem wir das Gästeverhalten beobachten, das Personal befragen und die Verkaufszahlen analysieren. In unserem Schnellimbiss beispielsweise läuft der Passant an der Eingangspforte vorbei, oder er betritt das Restaurant. Der Gast wählt seine Bestellung, er wartet auf die Ausgabe, er sucht sich einen Tisch, er verspeist sein Essen. Neben diesen offensichtlichen Vorgängen finden aber noch viele weitere statt. Dies sind beispielsweise die Türöffnung am Morgen, die Vorbereitungen in der Küche, die Warenannahme, Mitarbeiter-Briefings, Reinigungsarbeiten und vieles mehr.
Analysieren der Abläufe

Relevanz bestimmen

Sind einmal alle Prozesse identifiziert, gilt es die einzelnen Prozesse zu gewichten. Dabei werden die folgenden Fragen beantwortet: Bei welchen Vorgängen können Digital Signage Medien zu besseren oder effizienteren Abläufen beitragen, wie können sie verkaufsfördernd eingesetzt werden. Und vor allem, wo kann die grösste Wirkung erzielt werden.

In unserem Beispiel priorisieren wir einmal den Moment, bei dem potentielle Gäste den Restauranteingang passieren, dann haben wir den Bestellprozess inklusive Warenausgabe sowie als dritten Vorgang die Zeit, die die Gäste an ihren Essplätzen verbringen.

Prozesse verbessern

Wir entwerfen nun eine Digital Signage-Lösung die durch den direkten Bezug auf das Nutzerverhalten ihre Wirkung erzielt und die fokussierten Vorgänge verbessert.

1. In der Eingangszone soll ein Display die Passanten stoppen und tageszeitabhängig mit appetitlichen Angeboten Gäste ins Restaurant locken. Er sorgt für mehr Kundschaft im Restaurant.

2. Die digitale Menüleiste oberhalb der Bestelltheke macht es den Gästen leicht, sich schnell zu entscheiden und steigert die pro Kopf Konsumation. Ein weiterer Screen bei der Kasse zeigt die getätigte Bestellung mit dem Gesamtpreis und beschleunigt dadurch den Zahlungsprozess. Durch die beschleunigte Abwicklung bei der Kasse gibt es weniger Wartezeiten.

3. Displays bei den Essbereichen unterhalten mit attraktiven Spots und Anzeigen die Gäste und generieren zusätzliche Verkäufe.

Alle diese Verbesserungen sorgen für zufriedenere Gästen, für rundere Abläufe in den Spitzenzeiten und entlasten das Personal.
Nun lassen sich die Kosten für die Digital Signage Lösung detailliert kalkulieren. Diesem Investment stellen wir die konkrete Leistungseinschätzung gegenüber.

Wir beziehen folgende Faktoren in die Berechnung ein:

Frequenzerhöhung:
Anzahl der zusätzlichen Gäste pro Tag

Konsumationssteigerung:
Durchschnittliche Mehrkonsumation pro Gast

Personaleinsparungen:
Umsatzsteigerung lässt sich mit dem bestehenden Personal bewältigen, die Personalkosten nehmen prozentual ab.

Damit lässt sich kalkulieren, innerhalb welcher Zeit sich die Lösung bezahlt macht.

Fazit

Die Wirkung von Digital Signage Installationen wird oftmals unterschätzt. Es ist damit möglich in kritische Prozesse einzugreifen und diese mit vielfacher Wirkung zu verbessern. Kunden werden zum richtigen Zeitpunkt mit der passenden Botschaft konfrontiert, die im Kontext mit dem steht, was sie gerade in Begriff sind zu tun.

Die Wirtschaftlichkeit steht bei einem Digital Signage Projekt an erster Stelle und diese lässt sich sehr genau planen. Je genauer die Wirkungsfelder analysiert werden, um so gezielter können kritische Prozesse identifiziert und letztendlich optimiert werden.

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